Bei 38° C springen oder laufen wir oft von Schatten zu Schatten, um der unerbittlichen Sonne zu entkommen. Extreme Temperaturen häufen sich im Zuge der fortschreitenden Klimaerwärmung immer mehr und selbst das mit Wasser gesegnete Land Tirol kämpft an mancher Orts mit Wasserknappheit.
Wir möchten dazu beitragen, dass den Stadtbewohnerinnen und Bewohnern das „Schattenspringen“ an heißen Sommertagen künftig leichter fällt. Deshalb zeigen wir Veränderungen auf, die mit konkreten, umsetzbaren Maßnahmen das Mikroklima im öffentlichen Raum nachhaltig verbessern..
Den Anfang machen wir in einem von mehreren ausgewiesenen Hitze-Hotspots in Innsbruck gemäß der Klimaanalysekarte des TIRIS.


Projekt „Regionale Klimaanalyse Inntal“ | Land Tirol
Irgendwo muss begonnen werden – und gerade hier ist das Potenzial für spürbare Verbesserungen besonders groß.
Unsere Visualisierungen verstehen sich als realistische Anregungen, wie bereits kleinteilige Maßnahmen einen wertvollen Beitrag zur Steigerung der Aufenthaltsqualität und Lebensqualität leisten können. Davon profitieren nicht nur die Menschen, die sich täglich in diesem Bereich aufhalten, sondern auch die ansässigen Gewerbebetriebe und öffentlichen Einrichtungen. Eine klimaangepasste Gestaltung schafft ein angenehmeres Umfeld und setzt zugleich ein sichtbares Zeichen für Nachhaltigkeit und Zukunftsorientierung – ein Mehrwert, der sich auch positiv auf das Image der beteiligten Betriebe und Institutionen auswirken kann.
Das Projekt versteht sich in erster Linie als Visualisierung und Denkanstoß. Es soll aufzeigen, wie versiegelte Flächen künftig schrittweise entsiegelt und durch begrünte oder wasserdurchlässige Bereiche ersetzt werden könnten. Ziel ist es, die positiven Effekte einer Entsiegelung – wie geringere Oberflächentemperaturen, bessere Versickerung von Regenwasser, mehr Grün und eine höhere Aufenthaltsqualität – anschaulich darzustellen und für die Bevölkerung erlebbar zu machen.
Parkplatzflächen
Dass mit Parkplätzen im Stadtzentrum begonnen wird, ist kein Zufall. Die ausgewählte Fläche eignet sich aufgrund ihrer Lage, ihrer Nutzung und ihrer hohen klimatischen Belastung besonders gut, um das Potenzial solcher Maßnahmen sichtbar zu machen und eine Diskussion über den zukünftigen Umgang mit versiegelten Flächen anzustoßen.
Die folgenden Beispiele sollen zeigen, wie eine schrittweise Entsiegelung im Stadtgebiet langfristig zur Klimaanpassung, zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität und zu einer nachhaltigeren Entwicklung des öffentlichen Raums beitragen kann.
P1
Parkflächen Tiroler Landesarchiv, Michael-Gaismair-Straße
Vorher / Nachher




P2
Parkplatz Interspar, Michael-Gaismair-Straße
Vorher / Nachher


P3
Parkplatz M-Preis, Franz-Fischer-Straße
Vorher / Nachher


Infopoints
Unsere ersten Infopoints wurde im Bereich der Parkplätze an Laternenmasten befestigt, um den Bewohnern und Besitzern aufzuzeigen, was möglich wäre, um die Stadt lebenswerter zu gestalten.
Die Upcycling-Becher mit den geretteten Pflanzen sind unsere Eyecatcher, um auf die Beschilderung aufmerksam zu werden.













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